Naar hoofdinhoud

Mit der Stasi ins Bett : die kurze Karriere eines Romeos

Stefan Spector

Eigentlich sollte er im Auswärtigen Amt für die DDR arbeiten. Aber im dritten Agenten-Ausbildungsjahr verschwand die DDR von der Landkarte. Aus dem Perspektiv-Spion mit FDP-Parteibuch wurde also nichts wohl aber der erste offen schwule Bewerber für ein Bundestagsmandat. Da machten ihm jedoch seine Parteifreunde einen Strich durch die Rechnung: Sie zogen die Stasi-Akte des IM »Jérôme« ... Stefan Spector berichtet in seinen sehr bunten Erinnerungen über eine Romeo-Karriere bei der Stasi, die bereits endete, bevor sie richtig begann. Sein Bericht aus der Geheimdienstwelt, in Diktion und Haltung an Felix Krull erinnernd, lässt die 1980er Jahre und den Kalten Krieg noch einmal lebendig werden: die Hausbesetzerszene in Westberlin, die vielfältigen Beziehungen zur Schwulen-Szene im Osten und die Aktivitäten des MfS, unter den Studenten im Westen geheime Mitarbeiter zu gewinnen. Stefan Spector war einer von etwa zweitausend jungen Leuten, die die Stasi für den Geheimdienst warb. Und er hatte eine spezielle Präferenz. Die Stasi hatte mit seiner Homosexualität keine Probleme. Im Gegenteil. Zudem war der Paragraf 175 in der DDR abgeschafft, der im Westen noch galt. Deshalb verlagerte sich die Schwulenszene immer mehr nach Ostberlin und machte es der DDR-Aufklärung leicht.

specificaties

praktische informatie

ISBN Nummer
9783360018915
Boekcode
IHLIA Homodok cat. (spect-s/mit) b niet uitleenbaar
Taal publicatie
ger [Duits]
Hoofdtitel
Mit der Stasi ins Bett : die kurze Karriere eines Romeos
Algemene materiaalaanduiding
2 [Boek]
Eerste verantwoordelijke
Stefan Spector
Plaats van uitgave
Berlin
Jaar van uitgave
2019
Pagina's
221 p
Collatie - Illustraties
ill
Serietitel
Auteur Achternaam
Spector
Auteur Voornaam
Stefan
Prod country
brd
Samenvatting - Tekst
Eigentlich sollte er im Auswärtigen Amt für die DDR arbeiten. Aber im dritten Agenten-Ausbildungsjahr verschwand die DDR von der Landkarte. Aus dem Perspektiv-Spion mit FDP-Parteibuch wurde also nichts wohl aber der erste offen schwule Bewerber für ein Bundestagsmandat. Da machten ihm jedoch seine Parteifreunde einen Strich durch die Rechnung: Sie zogen die Stasi-Akte des IM »Jérôme« ... Stefan Spector berichtet in seinen sehr bunten Erinnerungen über eine Romeo-Karriere bei der Stasi, die bereits endete, bevor sie richtig begann. Sein Bericht aus der Geheimdienstwelt, in Diktion und Haltung an Felix Krull erinnernd, lässt die 1980er Jahre und den Kalten Krieg noch einmal lebendig werden: die Hausbesetzerszene in Westberlin, die vielfältigen Beziehungen zur Schwulen-Szene im Osten und die Aktivitäten des MfS, unter den Studenten im Westen geheime Mitarbeiter zu gewinnen. Stefan Spector war einer von etwa zweitausend jungen Leuten, die die Stasi für den Geheimdienst warb. Und er hatte eine spezielle Präferenz. Die Stasi hatte mit seiner Homosexualität keine Probleme. Im Gegenteil. Zudem war der Paragraf 175 in der DDR abgeschafft, der im Westen noch galt. Deshalb verlagerte sich die Schwulenszene immer mehr nach Ostberlin und machte es der DDR-Aufklärung leicht.

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